Wir also
dahin zu den verschiedenen Gemüseständen und haben uns richtig eingedeckt.
Bei den
Grosshändlern hier zahlen wir hier zur Zeit für
1kg Peperoni
= ca 14 AU$
1kg Tomaten
= ca 5.80 AU$1 Bund Pok Choy = 2.50 AU$
1kg Broccoli = 8 AU$
Und im
preislichen Vergleich zum Koala Markt: Hier hab ich 5 Zwiebeln, 1kg Tomaten, 2
grosse Peperoni und 1 Bund Pok Choy für 5.60 AU$ gekauft.
Apropos Pok
Choy: Steh ich da und such mir einen Bund aus, sagt Thomas – warum nimmst nicht
einen Grösseren. Sagt der hinter dem Tresen da in properem schwiizerdüütsch:
„Sind alles
die gliiche – ufem Feld schniid ich die ab und mach es Gummeli drum – isch also
alles s‘gliche.“
*lach*
Zugegeben waren
wir grad ein wenig perplex, mussten aber herzlich lachen. Anstelle, das wir ihn
gefragt hätten woher er ursprünglich kommt, sind wir nun wieder einmal mehr am mutmassen! Wir
denken es handelt sich hier um einen Nidwaldner wegen dem Wort ‚Gummeli‘. Wir
sagen ja zu Gummibändern ‚Gümmeli‘. Nun wir denken in 2 Wochen werden wir uns
dort outen das wir locals sind und keine Touristen und ihn dann fragen woher er
ursprünglich stammt! Somit ist dem Mutmassen dann ein Ende gesetzt!
Einen
Stand weiter ist unser Früchtemann und der hatte was ganz Besonderes im Angebot.
Für 50 cent konnte man da eine Zitrone erwerben – machten wir natürlich
sofort, denn sowas hab ich ja auch noch nie gesehen. Nun bin ich stolze Besitzerin einer Monster-Zitrone!
Zugegeben lässt das Teil
auch grossen Spielraum für Mutmassungen zu... man soll ja schon so Monstrositäten
im Zusammenhang mit nuklearem Abfall oder Genmanipulation beobachtet haben.
Egal, ich hab meine Monster-Zitrone lieb und sie ist mir und ich geb ihr einen Namen für den persönlichen Beziehungsaufbau.
Hier ein
Bild von Squishy und mir – ich bin übrigens nicht das gelbe!
Bei einem
weiteren Stand waren Bananenblüten zu kaufen. Da ich absolut keine Kenntnisse
besitze, wie man sowas in den Wok implementieren könnte, hab ich halt das
ältere Ehepaar da hinter dem Tisch gefragt.
‘Aben – die
misch auf froonsöösisch-english une ontwört gegeböön -und isch `Ab an die End
gesagt — merci bien et au revoir!
Darauf waren die zwei aber so was von voll begeistert und haben gefragt wo wir her seien – Nous son de la Suisse! Ohhhh - Sie seien aus Paris - wir wären ja Nachbarn sozusagen – sagte ich: „c’est vrai“ – mit diesen zwei Wörter wussten sie, dass ich doch ein wenig mehr froonssöösisch sprech als nur Oui ou Non!
Alors, On-y-va!
«Allô, allô, c'est toi Simone?» *gacker*
Das man so
was nach all den Jahren immer noch weiss – unglaublich!

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